openSUSE

Auf einer SAP Teched war ich an einem SUSE Linux Stand vorbei gegangen. Die Unterhaltung mit den Ausstellern hat mich dazu gebracht,  ein openSUSE Linux zu installieren.

Auswahl der Version

Die Wahl fiel auf opensuse LEAP. Für die Installation selbst wählte ich einen KDE Desktop aus. Die Installation selbst läuft problemlos mit dem grafischen Installer und YaST.

Später war ich auf von der Version LEAP auf die Rolling Release Version Tumbleweed umgestiegen. Der Vorteil sind neuere (aktuellere) Softwarepakete und eine ausreichende Stabilität.

Man bekommt bei openSUSE ein SUSE Linux Enterprise Linux ohne den normalerweise für produktive SAP-Systeme notwendigen Enterprise Support. Das System ist sehr stabil. Selbst im Rolling Release Tumbleweed gab es bei mir bisher keine Ausfälle. Die von SUSE herausgegebenen Sicherheitsupdates waren alle problemlos.

Linux System

Herausragend sind die Möglichkeiten von YaST (Yet another Setup Tool). Die Einrichtung von (Netzwerk-) Druckern ist einfach. Aufgefallen waren mir fertige installierbare Unterstützungspakete, z.B. Zusatzsoftware für die Installation von SAP Servern. Systemeinstellungen – wie Softwareinstallation, Server- und Firewall-Konfiguration und noch viel mehr – lassen sich von einer Anwendung aus machen. Selbst ein RAID Laufwerk lässt sich grafisch herstellen. Dies können andere Distributionen nicht so einfach.

Geht es allerdings tiefer in die Konfiguration, sind die Möglichkeiten der grafischen Tools natürlich irgendwann erschöpft. Dann bleibt immer noch die manuelle Anpassung der Einstellungen wie bei anderen Systemen. Die Online-Dokumentation für SUSE ist ebenfalls nicht schlecht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass openSUSE eine stabile Distribution ist. Sie ist mit YaST einfach konfigurierbar. Die KDE Oberfläche mit Tumbleweed läuft bei mir auf dem Desktop Rechner.

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